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Umschulung / Quereinstieg

  • Zweijährige Berufsfachschule Sozialpädagogische(r) Assistent(in) - Quereinstieg in Klasse 2

    Zweijährige Berufsfachschule Sozialpädagogische(r) Assistent(in) - Quereinstieg in Klasse 2

    Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern bis sechs Jahren steht hier im Fokus. Sie haben bereits eine Ausbildung absolviert, haben Berufserfahrung in einem verwandten Bereich sammeln können oder ihre allgemeine, bzw. Fachhochschulreife mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik in der Tasche? Dann können Sie direkt in das zweite Ausbildungsjahr zum/r sozialpädagogischen Assistent/in einsteigen und Ihrem Traumberuf ein großes Stückchen näher kommen.

    Aufnahmevoraussetzung:

    In die zweijährige Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistenz, Klasse 2, kann aufgenommen werden, wer…

    1. eine zweijährige Berufsfachschule - Sozialpädagogik - oder eine gleichwertige fachlich einschlägige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hat,
    2. eine Ausbildung zur/m Kinderpfleger/in abgeschlossen und den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss erworben hat,
    3. eine Hochschulzugangsberechtigung oder einen gleichwertigen Bildungsstand besitzt,
    4. eine durch Bundes- oder Landesrecht geregelte mindestens zweijährige Berufsausbildung abgeschlossen hat,
    5. an einer Qualifizierung in der Kindertagespflege im Umfang von mindestens 160 Unterrichtsstunden teilgenommen hat und

    a) mindestens drei Jahre lang als Tagespflegeperson im Umfang von mindestens 50 Prozent einer Vollzeitarbeitskraft in einer Kinderbetreuungseinrichtung tätig war oder

    b) an einer Aufbauqualifizierung in der Kindertagespflege im Umfang von 400 Stunden teilgenommen hat und mindestens ein Jahr lang als Tagespflegeperson im Umfang von mindestens 50 Prozent einer Vollzeitarbeitskraft in einer Kinderbetreuungseinrichtung tätig war

    oder

    1. an einer Qualifizierung zur Spielkreisgruppenleiterin und zum Spielkreisgruppenleiter teilgenommen hat und mindestens drei Jahre als Spielkreisgruppenleiterin oder Spielkreisgruppenleiter im Umfang von mindestens 50 Prozent einer Vollzeitarbeitskraft in einem Kinderspielkreis tätig war.

    Erreichbarer Abschluss

    • Der berufsqualifizierende Abschluss „Staatlich geprüfter sozialpädagogischer Assistent/ Staatlich geprüfte Sozialpädagogische Assistentin“ kann erlangt werden, wenn im berufsbezogenen Lernbereich sowie im berufsübergreifenden Lernbereich mindestens „ausreichende“ Leistungen erbracht wurden
    • Der erweiterte Sekundarabschluss I wird erlangt, wenn im berufsbezogenen Lernbereich sowie im berufsübergreifenden Lernbereich mindestens „befriedigende“ Leistungen erbracht wurden
    • Es besteht die Möglichkeit, die Fachschule Sozialpädagogik zu besuchen Informationen zur Fachschule Sozialpädagogik

    Ziel der Ausbildung

    • Fachlicher und allgemeinbildender Kompetenzerwerb
    • Erwerb der beruflichen Handlungskompetenz für die Arbeitsfelder Kindertagesstätte und U3-Bereich
    • Vorbereitung auf die berufliche Tätigkeit
    • Integrale Persönlichkeitsentwicklung durch Reflexion der eigenen Erziehung, Werte und Normvorstellungen

    Ablauf der Ausbildung

    Wer die berufsqualifizierende Berufsfachschule in der Klasse zwei beginnt, durchläuft innerhalb von einem Schuljahr die theoretische sowie praktische Ausbildung. Dies geschieht im Rahmen eines vollzeitschulischen Berufsschulunterrichts sowie der praktischen Ausbildung in einer Einrichtung der Elementarpädagogik. Der Lernort Berufsschule wird dabei an drei von fünf Wochentagen besucht, während an den anderen beiden Tagen die Ausbildung in der Praxiseinrichtung erfolgt. Für eine qualitativ hochwertige Ausbildung legen wir daher großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den sozialpädagogischen Einrichtungen. Die Schüler/innen werden deswegen in regelmäßigen Abständen besucht; darüber hinaus findet ein andauernder Austausch zwischen den sozialpädagogischen Fachkräften der Praxiseinrichtungen und den Lehrenden in der berufsbildenden Schule statt.

    Der Kompetenzerwerb erfolgt im Rahmen eines Spiralcurriculums. Dies bedeutet, dass grundlegende Inhalte strukturiert vertieft und gefestigt werden. Die sozialpädagogischen Praxiserfahrungen werden dabei als Ausgangspunkt des Lernens genutzt. Folgende Module werden berücksichtigt:

    • Modul 1: Erwerb der sozialpädagogischen Berufsrolle
    • Modul 2: Vielfalt in der Lebenswelt von Kindern
    • Modul 3: Betreuung und Begleitung von Kindern
    • Modul 4: Erziehung als pädagogische Beziehungsgestaltung
    • Modul 5: Pädagogische Begleitung von Bildungsprozessen
    • Modul 6: Arbeit mit Familien und Bezugspersonen

    Des Weiteren haben die Schüler/innen die Möglichkeit, in diversen optionalen Lernangeboten ihr Wissen und ihre Fertigkeiten in den Bereichen Sprache und Sprechen, Bewegungspädagogik uvm. zu erweitern und zu vertiefen.

    Der Schulbesuch ist kostenlos, wobei jedoch Kosten für Arbeits- und Lernmaterialien anfallen.

    Prüfungen

    Die Ausbildung endet mit einer praktischen Prüfung sowie mit einer theoretischen Prüfung in einem Modul und im Unterrichtsfach Deutsch.

    Ansprechpartner in der Schule

    Sandra Langer, Bildungsgangsleiterin
    langer@bbs-bsb.de

    Georg Kohnen, Stv. Schulleiter
    kohnen@bbs-bsb.de

    Anmeldung an der Berufsschule BBS Bersenbrück

  • Dreijährige Berufsfachschule Pflegefachfrau / Pflegefachmann

    Dreijährige Berufsfachschule Pflegefachfrau/ Pflegefachmann

    Video zur Berufsfachschule Pflege

    Sie arbeiten gerne mit Menschen zusammen und können sich vorstellen, Menschen in ihrem alltäglichen Leben zu unterstützen? Außerdem interessieren Sie sich für pflegerische und medizinische Themen? Dann ist eine Ausbildung zur Pflegefachfrau/ zum Pflegefachmann/für Sie genau das Richtige. Sie planen und organisieren eigenständig und professionell die Pflege von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren in unterschiedlichsten Einrichtungen der Pflege.

    Voraussetzungen

    • Sekundarabschluss I – Realschulabschluss

    oder

    • Hauptschulabschluss zusammen mit dem Nachweis

    a) einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung von mind. zwei Jahren oder

    b) eine erfolgreich abgeschlossenen Assistenzausbildung in der Pflege von mindestens einem Jahr (eine Helferausbildung an einer Ergänzungsschule in Niedersachsen kann nicht anerkannt werden)

    oder

    • der erfolgreiche Abschluss einer zehnjährigen allgemeinen Schulbildung (Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss nach Klasse 10)

     

    Auf Antrag und mit Genehmigung der Landesschulbehörde ist eine Verkürzung der Ausbildung möglich

    • um bis zu 2/3 bei erfolgreichem Abschluss einer anderen Ausbildung
    • um 1/3 der Ausbildung bei einer erfolgreich abgeschlossenen Assistenz- oder Helferausbildung

    Organisation des Unterrichts

    Die berufliche Ausbildung gliedert sich in einen betrieblichen und einen schulischen Teil.

    Schulische Ausbildung an der BFS Pflege

    Die Ausbildung in der Schule umfasst 2.100 Stunden fachtheoretischen und fachpraktischenUnterricht sowie 280 Stunden allgemeinbildendenUnterricht in den Fächern Deutsch, Englisch, Politik und Religion.

    Der Unterricht ist in curriculare Einheiten gegliedert, die Kompetenzen in folgenden Bereichen vermitteln sollen:

    • Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren.
    • Kommunikation und Beratung personen- und situationsorientiert gestalten.
    • Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich gestalten und mitgestalten.
    • Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und begründen.
    • Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen reflektieren und begründen.

    Praktische Ausbildung

    Die praktische Ausbildung im Umfang von mindestens 2500 Stunden findet in unterschiedlichen Einrichtungen statt.

    Folgende Einsätze sind in der Praxis vorgesehen:

    • Orientierungseinsatz zu Beginn der Ausbildung: 400 h beim Träger der praktischen Ausbildung
    • Pflichteinsätze von je 400 h in der stationären Akutpflege (Krankenhaus), Langzeitpflege (Pflegeheim) und ambulanten Pflege
    • Pflichteinsatz von je 120 Stunden in der pädiatrischen Versorgung (Kinderheilkunde) und psychiatrischen Versorgung
    • WeitereEinsätze in Beratungsstellen und Rehakliniken sind möglich
    • Vertiefungseinsatz von 500 Stunden am Ende der Ausbildung beim Träger der Ausbildung

    Der/die Auszubildende schließt einen Ausbildungsvertrag mit dem Träger der praktischen Ausbildung ab, also dem Pflegeheim, dem ambulanten Pflegedienst oder dem Krankenhaus. Da die Ausbildung alle Bereiche der Pflege umfasst, werden Teile der praktischen Ausbildung in anderen Einrichtungen der pflegerischen Versorgung durchgeführt.

    Ausbildungsvergütung

    Die monatliche Ausbildungsvergütung beträgt:

    • Im 1. Ausbildungsjahr: 1140,69 €
    • Im 2. Ausbildungsjahr: 1202,07 €
    • Im 3. Ausbildungsjahr: 1303,38 €

    Prüfungen & Abschluss

    Die Abschlussprüfungen besteht aus 3 Teilen

    • -schriftliche Abschlussprüfungen
    • -praktische Abschlussprüfung
    • -mündliche Abschlussprüfung
    • die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Pflegefachfrau/Pflegefachmann zu tragen
    • den Schulabschluss erweiterter Sekundarabschluss I - Realschulabschluss

    Seit dem 1.8.2014 besteht eine Zertifizierung nach AZAV (zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung). Die Aufnahme von Bewerberinnen und Bewerbern mit Bildungsgutscheinen ist damit möglich.

     

    Ansprechpartner in der Schule

    Frau Glandorf 
    glandorf@bbs-bsb.de

    Frau Többe-Hömke 
    toebbe-hoemke@bbs-bsb.de

    Anmeldung an der Berufsschule BBS Bersenbrück

    Pflegeeinrichtungen im Nordkreis

    Informationen der Bundesagentur für Arbeit

  • Zweijährige Fachschule Sozialpädagogik

    Zweijährige Fachschule Sozialpädagogik

    Sie wollten schon immer mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammenarbeiten, sie in ihrer Entwicklung professionell begleiten und in diversen Lebenslagen zur Seite stehen? Dann sind Sie hier genau richtig!

    Die Fachschule Sozialpädagogik baut formal auf der zweijährigen Berufsfachschule sozialpädagogische/r Assistent/in auf. Die Schüler/innen erwerben in diversen Modulen und Unterrichtsfächern grundlegende Kompetenzen und durchlaufen so eine Breitbandausbildung. Sie haben danach die Möglichkeit, in den vielfältigen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe tätig zu werden: Krippe, Kindergarten, außerschulische Kinder- und Jugendarbeit, stationäre Kinder- und Jugendhilfe oder die Arbeit mit Menschen mit Behinderung.

    Aufnahmevoraussetzung:

    Eine abgeschlossene Ausbildung als „Staatlich geprüfte Sozialpädagogische Assistentin“ oder „Staatlich geprüfter Sozialpädagogischer Assistent“ mit mindestens einem „befriedigend“ im berufsbezogenen Lernbereich und im Fach Deutsch.

    Broschüre zu Möglichkeiten des Quereinstiegs

    https://www.mk.niedersachsen.de/download/106994/Broschuere_Ausbildungswege_und_Quereinstiege_in_die_niedersaechsische_Erzieherinnen-_Erzieherausbildung.pdf

    Erreichbarer Abschluss

    • Staatlich anerkannte Erzieherin oder staatlich anerkannter Erzieher
    • Bachelor Professional in Sozialwesen
    • Fachhochschulreife

    Ziel der Ausbildung

    • Erwerb umfassender beruflicher Handlungskompetenz durch einen andauernden Theorie-Praxis-Transfer
    • Vorbereitung auf die berufliche Tätigkeit
    • Vertiefte berufliche Weiterentwicklung durch Aufbau auf die Erstausbildung oder praktische Tätigkeit
    • Integrale Persönlichkeitsentwicklung durch Reflexion der eigenen Erziehung, Werte und Normvorstellungen
    • Vorbereitung auf ein Studium an einer (Fach-)Hochschule oder Universität

    Ablauf der Ausbildung

    Die Ausbildung zum/r Erzieher/in dauert insgesamt zwei Jahre und endet mit theoretischen und einer praktischen Prüfung. Die Schulform ist durch ihren vollzeitschulischen Charakter geprägt und wird sowohl im ersten als auch im zweiten Ausbildungsjahr durch je einen Praxiseinsatz in einer sozialpädagogischen Einrichtung begleitet. Dies setzt eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Lernort Schule und dem Lernort Praxis voraus.

    Der Kompetenzerwerb erfolgt im Rahmen eines Spiralcurriculums. Dies bedeutet, dass grundlegende Inhalte aus der vorherigen Ausbildung strukturiert vertieft und gefestigt werden. Die sozialpädagogische Praxiserfahrungen werden dabei als Ausgangspunkt des Lernens genutzt. Folgende Module werden berücksichtigt:

    • Modul 1: Erwerb der sozialpädagogischen Berufsrolle
    • Modul 2: Individuelle Lebenslagen
    • Modul 3: Betreuung und Begleitung von Kindern
    • Modul 4: Erziehung als pädagogische Beziehungsgestaltung
    • Modul 5: Pädagogische Begleitung von Bildungsprozessen
    • Modul 6: Arbeit mit Familien und Bezugspersonen

    Des Weiteren haben die Schüler/innen die Möglichkeit, in diversen optionalen Lernangeboten ihr Wissen und ihre Fertigkeiten in den Bereichen Konfliktmanagement, Theaterpädagogik, wissenschaftlichem Arbeiten u.v.m. zu vertiefen.

    Der Schulbesuch ist kostenlos.

    Prüfungen

    • Eine Klausur in einem Modul, eine Klausur in Deutsch, eine Facharbeit im Modul „individuelle Lebenslagen“
    • Praktische Prüfung im gewählten sozialpädagogischen Handlungsfeld (z.B. Kindertagesstätte, Krippe, Jugendhilfe, Hort)

    Ansprechpartner in der Schule

    Sandra Langer
    langer@bbs-bsb.de

    Georg Kohnen
    kohnen@bbs-bsb.de

     

    Anmeldung an der Berufsschule BBS Bersenbrück