Schulische Ausbildung
Schulische Ausbildung - mit Realschulabschluss
Berufsfachschulen | berufsorientierend
Berufsfachschule dual - Agrar

Berufsfachschule dual - Agrar
Ab dem Schuljahr 2026/2027 ersetzt die BFS dual (Berufsfachschule dual) die einjährige Berufsfachschule.
Die BFS dual bietet Schülerinnen und Schülern, die einen Ausbildungsplatz in einem „grünen“ Beruf anstreben und einen allgemeinbildenden Schulabschluss mitbringen, die Möglichkeit, eine passgenaue Berufswahlentscheidung zu treffen. Durch den Besuch der gewählten Fachrichtungen können die Schülerinnen und Schüler erste Praxiserfahrungen sammeln, ihre Vermittlungschancen in eine Berufsausbildung ihres Wunschberufs erhöhen oder abhängig vom später gewähltem grünen Ausbildungsberuf, das erste Ausbildungsjahr ersetzen.
In der BFS dual Agrarwirtschaft erwartet die Schülerinnen und Schüler eine abwechslungsreiche Grundbildung rund um die Landwirtschaft. Sie sammeln praktische Erfahrungen in den Bereichen Tierhaltung, Ackerbau, Vermarktung, Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit. Außerdem lernen sie den sicheren Umgang mit moderner Landtechnik – von der Bedienung bis zur Wartung von Schleppern und Stallanlagen. So werden sie optimal auf eine vielseitige Tätigkeit in der Landwirtschaft vorbereitet.
Aufnahmevoraussetzungen
In die Berufsfachschule dual werden Schülerinnen und Schüler mit folgenden Abschlüssen aufgenommen:
- Hauptschulabschluss Klasse 9 oder 10
- (erw.) Realschulabschluss nach Klasse 10
Die Organisation
In jedem Halbjahr absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchiges, schwerpunktbezogenes Praktikum. Die praktische Ausbildung von mindestens 160 Zeitstunden erfolgt geblockt. Zusätzlich absolvieren die Schüler ein Jahrespraktikum an einem Tag in der Woche. Ebenso ist ein Motorenkunde-Lehrgang an der DEULA in Freren zu absolvieren.
Beratung und Coaching stellt einen festen Bestandteil der BFS dual dar. Ziel ist eine individuelle Unterstützung der Schülerinnen und Schüler.
Abschlussprüfungen
Am Ende des Schuljahres werden theorethische und praktische Abschlussprüfungen im berufsbezogenen Lernbereich durchgeführt.
Mögliche Abschlüsse
In Abhängigkeit von den bisherigen Abschlüssen können folgende Schulabschlüsse erworben werden:
- Sekundarabschluss I (Hauptschulabschluss)
- Erweiterter Sekundarabschluss I
Zusätzlich kann die Berufsfachschule dual, jedoch nur nach erfolgreichem Bestehen, als erstes Ausbildungsjahr im Beruf „Landwirt/in“ angerechnet werden. Eine Anrechnung im Beruf „Pferdwirt/in“ ist eventuell ebenfalls möglich. Ein Rechtsanspruch auf eine Anrechnung besteht jedoch nicht.
Ansprechpartner
Christoph Biestmann
biestmann@bbs-bsb.deBerufsfachschule dual - Gesundheit und Soziales

Berufsfachschule dual - Gesundheit und Soziales
Ab dem Schuljahr 2026/2027 ersetzt die BFS dual (Berufsfachschule dual) die einjährige Berufsfachschule.
Die BFS dual bietet Schülerinnen und Schülern, die einen Ausbildungsplatz in einem Beruf im Bereich Gesundheit und Soziales anstreben und einen allgemeinbildenden Schulabschluss mitbringen, die Möglichkeit, eine passgenaue Berufswahlentscheidung zu treffen. Durch den Besuch der gewählten Fachrichtungen können die Schülerinnen und Schüler ihre Praxiserfahrungen sammeln, ihre Vermittlungschancen in eine Berufsausbildung ihres Wunschberufs erhöhen und eine stärkere Anschlussorientierung erreichen.
Im Profil Gesundheit und Soziales vermittelt die BFS dual den Schülerinnen und Schülern durch einen hohen Praxisanteil eine berufliche Grundbildung, die in den folgenden Schwerpunkten erworben werden kann:
- Gesundheit
- Ernährung und Hauswirtschaft
- Körperpflege
Aufnahmevoraussetzungen:
In die Berufsfachschule dual werden Schülerinnen und Schüler mit folgenden Abschlüssen aufgenommen:
- Hauptschulabschluss Klasse 9 oder 10
- (erw.) Realschulabschluss nach Klasse 10
Die Organisation:
In jedem Halbjahr absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchiges, schwerpunktbezogenes Praktikum. Die praktische Ausbildung von mindestens 160 Zeitstunden erfolgt geblockt.
Beratung und Coaching stellt einen festen Bestandteil der BFS dual dar. Ziel ist eine individuelle Unterstützung der Schülerinnen und Schüler.
Abschlussprüfungen
Am Ende des Schuljahres werden theorethische und praktische Abschlussprüfungen im berufsbezogenen Lernbereich durchgeführt.
Mögliche Abschlüsse
In Abhängigkeit von den bisherigen Abschlüssen können folgende Schulabschlüsse erworben werden:
- Sekundarabschluss I (Hauptschulabschluss)
- Erweiterter Sekundarabschluss I
Ansprechpartner
Janbernd Kröger
kroeger@bbs-bersenbrueck.deBerufsfachschule dual - Sozialpädagogik
Berufsfachschule dual - Technik




Berufsfachschule dual - Technik
Ab dem Schuljahr 2026/2027 ersetzt die BFS dual (Berufsfachschule dual) die einjährige Berufsfachschule.
Die BFS dual bietet Schülerinnen und Schülern, die einen Ausbildungsplatz in einem technischen Beruf anstreben und einen allgemeinbildenden Schulabschluss mitbringen, die Möglichkeit, eine passgenaue Berufswahlentscheidung zu treffen. Durch den Besuch der gewählten Fachrichtungen können die Schülerinnen und Schüler ihre Praxiserfahrungen sammeln, ihre Vermittlungschancen in eine Berufsausbildung ihres Wunschberufs erhöhen und eine stärkere Anschlussorientierung erreichen.
Im Profil Technik vermittelt die BFS dual den Schülerinnen und Schülern durch einen hohen Praxisanteil eine berufliche Grundbildung, die in den folgenden Schwerpunkten erworben werden kann:
- Bautechnik, Holztechnik, Farbtechnik
- Metalltechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik
Aufnahmevoraussetzungen:
In die Berufsfachschule dual werden Schülerinnen und Schüler mit folgenden Abschlüssen aufgenommen:
- Hauptschulabschluss Klasse 9 oder 10
- (erw.) Realschulabschluss nach Klasse 10
Die Organisation:
In jedem Halbjahr absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchiges, schwerpunktbezogenes Praktikum. Die praktische Ausbildung von mindestens 160 Zeitstunden erfolgt geblockt.
Beratung und Coaching stellt einen festen Bestandteil der BFS dual dar. Ziel ist eine individuelle Unterstützung der Schülerinnen und Schüler.
Abschlussprüfungen
Am Ende des Schuljahres werden theorethische und praktische Abschlussprüfungen im berufsbezogenen Lernbereich durchgeführt.
Mögliche Abschlüsse
In Abhängigkeit von den bisherigen Abschlüssen können folgende Schulabschlüsse erworben werden:
- Sekundarabschluss I (Hauptschulabschluss)
- Erweiterter Sekundarabschluss I
Ansprechpartnerin
Ina Goldmeyer
goldmeyer@bbs-bersenbrueck.deBerufsfachschule dual - Wirtschaft

Berufsfachschule dual - Wirtschaft
Ab dem Schuljahr 2026/2027 ersetzt die BFS dual (Berufsfachschule dual) die einjährige Berufsfachschule.
Die BFS dual bietet Schülerinnen und Schülern, die keinen Ausbildungsplatz haben und einen allgemeinbildenden Schulabschluss mitbringen, die Möglichkeit, eine passgenaue Berufswahlentscheidung zu treffen. Durch den Besuch der gewählten Fachrichtungen können die Schülerinnen und Schüler ihre Praxiserfahrungen sammeln, ihre Vermittlungschancen in eine Berufsausbildung ihres Wunschberufs erhöhen und eine stärkere Anschlussorientierung erreichen.
Im Profil Wirtschaft vermittelt die BFS dual den Schülerinnen und Schülern durch einen hohen Praxisanteil eine berufliche Grundbildung, die in den folgenden Schwerpunkten erworben werden kann:
- Handel (Einzelhandel sowie Groß- und Außenhandel)
- Dienstleistungen (z. B. Büromanagement)
- Industrie, Banken
Aufnahmevoraussetzungen:
In die Berufsfachschule dual werden Schülerinnen und Schüler mit folgenden Abschlüssen aufgenommen:
- Hauptschulabschluss Klasse 9 oder 10
- (erw.) Realschulabschluss nach Klasse 10
Die Organisation:
In jedem Halbjahr absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchiges, schwerpunktbezogenes Praktikum. Die praktische Ausbildung von mindestens 160 Zeitstunden erfolgt geblockt.
Beratung und Coaching stellt einen festen Bestandteil der BFS dual dar. Ziel ist eine individuelle Unterstützung der Schülerinnen und Schüler.
Abschlussprüfungen
Am Ende des Schuljahres sind Abschlussprüfungen vorgesehen. Diese werden in den Fächern Deutsch, Englisch, sowie im berufsbezogenen Lernbereich des gewählten Schwerpunkts durchgeführt.
Mögliche Abschlüsse
In Abhängigkeit von den bisherigen Abschlüssen können folgende Schulabschlüsse erworben werden:
- Sekundarabschluss I (Hauptschulabschluss)
- Erweiterter Sekundarabschluss I
Ansprechpartner
Franz-Josef Nieberding
nieberding@bbs-bersenbrueck.de
Berufsfachschulen | mit Berufsabschluss
Zweijährige Berufsfachschule Informationstechnische Assistentin / Informationstechnischer Assistent
Zweijährige Berufsfachschule Informationstechnische Assistentin / Informationstechnischer Assistent
Ihr wollt…
- einen anspruchsvollen Beruf mit Zukunft?
- den professionellen Umgang mit Hard- und Software erlernen?
- euch gern mit der Lösung informationstechnischer Problemstellungen auseinandersetzen?
- ein Ingenieurstudium aufnehmen und benötigt die Hochschulreife?
- eine Ausbildungsstätte mit hoher Qualität in eurer Nähe?
Dann entscheidet euch für die berufsqualifizierende Berufsfachschule im Bereich Informatik an der BBS Bersenbrück!
Aufnahmevoraussetzung:
Sekundarabschluss I – Realschulabschluss
Erreichbarer Abschlüsse
Die Berufsfachschule führt hin:
- zu einem beruflichen Abschluss
- zum erweiterten Sek.-Abschluss I
- zur Hochschulreife (schulischer Teil) bei Wahrnehmung der Zusatzangebote Deutsch, Englisch und Mathematik)
Ablauf der Ausbildung
Die zweijährige Ausbildung beinhaltet folgende Lernfelder:
• Technische Dokumente erstellen und verwalten
• Rechner in technische Prozesse einbinden
• PC-Systeme planen, einrichten und administrieren
• Datenbanken planen, erstellen und pflegen
• Rechnernetze nach Vorgaben einrichten
• Software für technische Anwendungen entwickeln
• Energieversorgung für informationstechnische Systeme
• Projekte planen, durchführen und auswerten
Zusatzangebot:
Je 2 Wochenstunden Deutsch, Englisch und MathematikFerner ist im 2. Ausbildungsjahr eine Projektarbeit mit berufstypischer Aufgabe zu erstellen!
Betriebspraktikum
Im Praktikum im zweiten Ausbildungsjahr setzen die Schüler und Schülerinnen ihre erworbenen Kenntnisse in die Praxis um. Darüber hinaus erleichtert es ihnen die Entscheidung, welchen Berufsweg sie nach der Ausbildung einschlagen. Ferner knüpfen sie erste Kontakte zu möglichen Arbeitgebern!
Ansprechpartner in der Schule
Ludger Fennen
fennen@bbs-bsb.de
Frank Puls
puls@bbs-bsb.de
Pflegeassistenz
Zweijährige Berufsfachschule Pflegeassistenz
Du hast sozial-pflegerisches Interesse, Freude und keine Scheu im Umgang mit alten, kranken oder Menschen mit Behinderungen? Du bist kommunikationsfähig, verantwortungsbewusst, empathisch und geduldig? Dann ist die Ausbildung zu einer fachlich qualifizierten Assistenzkraft in den Handlungsfeldern der Betreuung, Pflege und Versorgung von Menschen aller Altersstufen genau das Richtige für Dich.
Aufnahmevoraussetzung
In die Berufsfachschule Pflegeassistenz werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die
- Einen Hauptschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Abschluss nachweisen können.
Ein Einstieg in die Klasse 2 der Berufsfachschule Pflegeassistenz ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dies sind die Voraussetzungen.
Erreichbarer Abschluss
- Berufsabschluss - Staatlich geprüfte Pflegeassistentin/ Staatlich geprüfter Pflegeassistent bei einem Notendurchschnitt von mindestens 4,0.
Möglicher Schulabschluss
- Sekundarabschluss Ⅰ – Realschulabschluss - beziehungsweise erweiterter SekundarabschlussⅠbei einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0.
Ziel der Ausbildung
- Tätigkeiten in einer stationären, teilstationären oder ambulanten Einrichtung der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege, der Behindertenhilfe oder der Familienpflege,
- Vorbereitung auf weiterführende Berufe wie Pflegefachfrau/-mann, Familienpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Ergotherapeut/in, oder Physiotherapeut/in,
- Bei Erreichen der beiden Abschlüsse ist der Besuch der Klasse 12 der Fachoberschule Gesundheit und Soziales möglich.
Ablauf der Ausbildung
- Die praktische Ausbildung findet in stationären, teilstationären oder ambulanten Einrichtungen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege, der Behindertenhilfe und der Familienpflege statt.
- Die Ausbildung ist zweijährig, dabei umfasst die theoretische Ausbildung 1800 Stunden (3 Schultage in der Woche), die praktische Ausbildung 960 Zeitstunden (2 Betriebstage in der Woche).
- Der Schulbesuch ist kostenlos, es fallen lediglich Materialkosten des Unterrichts an, es gibt keine Ausbildungsvergütung.
- Die drei Hauptschwerpunkte der Ausbildung sind die Versorgung, Betreuung und Pflege von Menschen aller Altersstufen mit gesundheitlichen und/ oder sozialen Einschränkungen.
Prüfungen
- Die Abschlussprüfung besteht aus drei schriftlichen Prüfungen und der praktischen Prüfung im Ausbildungsbetrieb, unter Umständen kann eine mündliche Prüfung erfolgen.
Umschulung
Seit dem 1.8.2023 besteht eine Maßnahmenzertifizierung nach AZAV (zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung). Die Aufnahme von Bewerberinnen und Bewerbern mit Bildungsgutscheinen ist damit möglich, sofern die Aufnahmevoraussetzungen für einen Einstieg in Klasse 2 vorliegen. Die Dauer der Umschulungsmaßnahme beträgt somit ein Jahr.
Ansprechpartner in der Schule
Bei Fragen melden Sie sich gerne bei uns
Rinelt Grave: grave@bbs-bsb.de
Uta Lindenmayer: lindenmayer@bbs-bsb.deDreijährige Berufsfachschule Pflegefachfrau/Pflegefachmann
Dreijährige Berufsfachschule Pflegefachfrau/Pflegefachmann
Imagefilm Pflegefachfrau-/-mann
Sie arbeiten gerne mit Menschen zusammen und können sich vorstellen, Menschen in ihrem alltäglichen Leben zu unterstützen? Außerdem interessieren Sie sich für pflegerische und medizinische Themen? Dann ist eine Ausbildung zur Pflegefachfrau/ zum Pflegefachmann/für Sie genau das Richtige. Sie planen und organisieren eigenständig und professionell die Pflege von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren in unterschiedlichsten Einrichtungen der Pflege.
Voraussetzungen
- Sekundarabschluss I – Realschulabschluss
oder
- Hauptschulabschluss zusammen mit dem Nachweis
a) einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung von mind. zwei Jahren oder
b) eine erfolgreich abgeschlossenen Assistenzausbildung in der Pflege von mindestens einem Jahr (eine Helferausbildung an einer Ergänzungsschule in Niedersachsen kann nicht anerkannt werden)
oder
- der erfolgreiche Abschluss einer zehnjährigen allgemeinen Schulbildung (Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss nach Klasse 10)
Auf Antrag und mit Genehmigung der Landesschulbehörde ist eine Verkürzung der Ausbildung möglich
- um bis zu 2/3 bei erfolgreichem Abschluss einer anderen Ausbildung
- um 1/3 der Ausbildung bei einer erfolgreich abgeschlossenen Assistenz- oder Helferausbildung
Organisation des Unterrichts
Die berufliche Ausbildung gliedert sich in einen betrieblichen und einen schulischen Teil.
Schulische Ausbildung an der BFS Pflege
Die Ausbildung in der Schule umfasst 2.100 Stunden fachtheoretischen und fachpraktischenUnterricht sowie 280 Stunden allgemeinbildendenUnterricht in den Fächern Deutsch, Englisch, Politik und Religion.
Der Unterricht ist in curriculare Einheiten gegliedert, die Kompetenzen in folgenden Bereichen vermitteln sollen:
- Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren.
- Kommunikation und Beratung personen- und situationsorientiert gestalten.
- Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich gestalten und mitgestalten.
- Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und begründen.
- Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen reflektieren und begründen.
Praktische Ausbildung
Die praktische Ausbildung im Umfang von mindestens 2500 Stunden findet in unterschiedlichen Einrichtungen statt.
Folgende Einsätze sind in der Praxis vorgesehen:
- Orientierungseinsatz zu Beginn der Ausbildung: 400 h beim Träger der praktischen Ausbildung
- Pflichteinsätze von je 400 h in der stationären Akutpflege (Krankenhaus), Langzeitpflege (Pflegeheim) und ambulanten Pflege
- Pflichteinsatz von je 120 Stunden in der pädiatrischen Versorgung (Kinderheilkunde) und psychiatrischen Versorgung
- WeitereEinsätze in Beratungsstellen und Rehakliniken sind möglich
- Vertiefungseinsatz von 500 Stunden am Ende der Ausbildung beim Träger der Ausbildung
Der/die Auszubildende schließt einen Ausbildungsvertrag mit dem Träger der praktischen Ausbildung ab, also dem Pflegeheim, dem ambulanten Pflegedienst oder dem Krankenhaus. Da die Ausbildung alle Bereiche der Pflege umfasst, werden Teile der praktischen Ausbildung in anderen Einrichtungen der pflegerischen Versorgung durchgeführt.
Ausbildungsvergütung
Die monatliche Ausbildungsvergütung beträgt:
- Im 1. Ausbildungsjahr: 1140,69 €
- Im 2. Ausbildungsjahr: 1202,07 €
- Im 3. Ausbildungsjahr: 1303,38 €
Prüfungen & Abschluss
Die Abschlussprüfungen besteht aus 3 Teilen
- -schriftliche Abschlussprüfungen
- -praktische Abschlussprüfung
- -mündliche Abschlussprüfung
- die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Pflegefachfrau/Pflegefachmann zu tragen
- den Schulabschluss erweiterter Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
Seit dem 1.8.2014 besteht eine Zertifizierung nach AZAV (zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung). Die Aufnahme von Bewerberinnen und Bewerbern mit Bildungsgutscheinen ist damit möglich.
Ansprechpartnerin in der Schule
Frau Ukrow
ukrow@bbs-bsb.deAnmeldung an der Berufsschule BBS Bersenbrück
Flyer Pflegefachkraft (PDF, 1.5 MB)
Pflegeeinrichtungen im Nordkreis
Informationen der Bundesagentur für Arbeit
Bestätigung über die Durchführung der praktischen Ausbildung
Zweijährige Berufsfachschule Sozialpädagogische(r) Assistent(in)
Zweijährige Berufsfachschule Sozialpädagogische(r) Assistent(in)
Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern bis sechs Jahren steht hier im Fokus. Das Berufsfeld erstreckt sich innerhalb der zweijährigen Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistenz über Kindertagesstätten und Krippen. Sie haben schon immer gerne mit Kindern zwischen null und sechs Jahren gearbeitet? Dann sind Sie in der Ausbildung zum:r sozialpädagogischen Assistent:in genau richtig. Bewerben Sie sich jetzt!
Einen Überblick zur Schulform Sozialpädagogische(r) Assistent(in) zum Download als PDF finden Sie HIER!
Aufnahmevoraussetzung
In die Berufsfachschule Sozialpädagogische:r Assistent:in Klasse 1 werden Schüler:innen aufgenommen, die über einen Sekundarabschluss 1 verfügen.
Unter bestimmten Bedingungen ist ein Direkteinstieg in Klasse 2 möglich. Informationen hierzu finden Sie unter Bildungsangebote - Umschulung / Quereinstieg.
Die zweijährige Ausbildung in der Sozialpädagogischen Assistenz ist zertifiziert nach AZAV! Somit ist die Aufnahme von Bewerberinnen und Bewerbern mit einem Bildungsgutschein möglich (Umschulung).
Erreichbarer Abschluss
- Der berufsqualifizierende Abschluss „Staatlich geprüfter sozialpädagogischer Assistent/ Staatlich geprüfte Sozialpädagogische Assistentin“ kann erlangt werden, wenn nach zweijähriger Ausbildung im berufsbezogenen Lernbereich sowie im berufsübergreifenden Lernbereich mindestens „ausreichende“ Leistungen erbracht wurden
- Der erweiterte Sekundarabschluss I wird erlangt, wenn nach zweijähriger Ausbildung im berufsbezogenen Lernbereich sowie im berufsübergreifenden Lernbereich mindestens „befriedigende“ Leistungen erbracht wurden
- Es besteht die Möglichkeit, im Anschluss an die zweijährige Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistenz die Fachschule Sozialpädagogik zu besuchen.
Ziele der Ausbildung
- Fachlicher und allgemeinbildender Kompetenzerwerb
- Erwerb der beruflichen Handlungskompetenz für die Arbeitsfelder Kindertagesstätte und U3-Bereich
- Vorbereitung auf die berufliche Tätigkeit
- Integrale Persönlichkeitsentwicklung durch Reflexion der eigenen Erziehung, Werte und Normvorstellungen
- Erfüllung der 12-jährigen Schulpflicht
Ablauf der Ausbildung
Wer die berufsqualifizierende Berufsfachschule in der Klasse eins beginnt, durchläuft innerhalb von zwei Schuljahren die theoretische sowie praktische Ausbildung. Dies geschieht im Rahmen eines vollzeitschulischen Berufsschulunterrichts sowie der praktischen Ausbildung in insgesamt zwei Einrichtung der Elementarpädagogik. Der Lernort Berufsschule wird dabei an drei von fünf Wochentagen besucht, während an den anderen beiden Tagen die Ausbildung in der Praxiseinrichtung erfolgt. Jene wird nach dem ersten Ausbildungsjahr gewechselt.
Für eine qualitativ hochwertige Ausbildung legen wir großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den sozialpädagogischen Einrichtungen. Die Schüler:innen werden deswegen in regelmäßigen Abständen besucht; darüber hinaus findet ein andauernder Austausch zwischen den sozialpädagogischen Fachkräften der Praxiseinrichtungen und den Lehrenden in der berufsbildenden Schule statt. Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres erfolgt eine praktische Prüfung in der jeweiligen sozialpädagogischen Ausbildungseinrichtung.
Der Kompetenzerwerb erfolgt im Rahmen eines Spiralcurriculums. Dies bedeutet, dass grundlegende Inhalte strukturiert vertieft und gefestigt werden. Die sozialpädagogischen Praxiserfahrungen werden dabei als Ausgangspunkt des Lernens genutzt. Folgende Module werden berücksichtigt:
- Modul 1: Erwerb der sozialpädagogischen Berufsrolle
- Modul 2: Vielfalt in der Lebenswelt von Kindern
- Modul 3: Betreuung und Begleitung von Kindern
- Modul 4: Erziehung als pädagogische Beziehungsgestaltung
- Modul 5: Pädagogische Begleitung von Bildungsprozessen
- Modul 6: Arbeit mit Familien und Bezugspersonen
Des Weiteren haben die Schüler:innen die Möglichkeit, in diversen optionalen Lernangeboten ihr Wissen und ihre Fertigkeiten in den Bereichen Sprache und Sprechen, Bewegungspädagogik uvm. zu erweitern und zu vertiefen.
Der Schulbesuch ist kostenlos, wobei jedoch Kosten für Arbeits- und Lernmaterialien anfallen.
Prüfungen
Die Ausbildung endet mit einer praktischen Prüfung sowie mit einer theoretischen Prüfung in einem Modul und im Unterrichtsfach Deutsch.
Ansprechpartner in der Schule
Sandra Langer, Bildungsgangleiterin
langer@bbs-bsb.deJanbernd Kröger, Abteilungsleiter
kroeger@bbs-bsb.de
Fachoberschulen
Fachoberschule Gesundheit und Soziales - Schwerpunkt Gesundheit


Fachoberschule Gesundheit und Soziales - Schwerpunkt Gesundheit
Das Thema Gesundheit interessiert dich und der Umgang mit Menschen macht dir Spaß? Du bist bei uns genau richtig, wenn du dir eine berufliche Zukunft im Berufsfeld Gesundheit vorstellen kannst! Wir bereiten dich auf eine anschließende Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf oder ein mögliches Studium in diesem Bereich vor!
Aufnahmevoraussetzung:
In die Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Pflege, Klasse 11 werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die…
- im Sekundarbereich I mindestens den Realschulabschluss erworben haben
- ein zumindest den Erwartungen entsprechendes Sozialverhalten haben
- als Ziel den Erwerb der Studierfähigkeit haben
- zukünftig einen Beruf im Gesundheitsbereich ausüben möchten
- spätestens zum Schuljahresbeginn einen Praktikumsplatz in der Fachrictung Gesundheit und Pflege nachweisen können.
Vorlage Praktikumsvertrag zum Download
In die Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Pflege, Klasse 12 werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die…
- bereits eine mindestens zweijährige, einschlägige (medizinische) Ausbildung abgeschlossen haben oder alternativ
- ein Praktikum im medizinischen und pflegerischen Bereich mit einem Umfang von mindestens 960 Stunden absolviert haben und aufgrund ihrer schulischen Leistungen in die Klasse 12 der Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Pflege versetzt wurden
Erreichbarer Abschluss
Bei erfolgreichem Besuch der 12. Klasse mit Bestehen der Abschlussprüfung der Fachoberschule Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege, wird die Fachhochschulreife erworben.
Ziel der Schulform
- Vorbereitung auf eine Berufsausbildung im medizinischen Bereich
- Berufsorientierung durch die Praktika, die in der 11. Klasse im medizinisch-nicht-pflegerischen und pflegerischen Sektor absolviert werden sowie Inhalte der berufsbezogenen Lerngebiete
- Erfüllung der 12-jährigen Schulpflicht
- Vorbereitung auf ein möglicherweise anschließendes Studium nach erfolgreichem Abschluss der 12. Klasse
Ablauf der Ausbildung
- Klasse 11: montags bis mittwochs ganztägig Praktikum, donnerstags und freitags Schule
- Klasse 12: montags bis freitags Schule in Vollzeit, keine Praktika
Der Unterricht erfolgt in den klassischen allgemeinbildenden Fächern und zusätzlich in berufsbezogenen Lerngebieten, die sich mit dem Bereich „Gesundheit“ befassen.
Der Schulbesuch ist kostenlos.
.Prüfungen
Es finden zum Ende der 12. Klasse in der Regel im Mai schriftliche Abschlussprüfungen in den Fächern Gesundheit, Englisch, Mathe und Deutsch statt. Die Dauer der schriftlichen Prüfungen beträgt für Englisch und Mathe drei Zeitstunden und für Gesundheit und Deutsch vier Zeitstunden. In besonderen Situationen kann der Prüfungsausschuss individuell mündliche Prüfungen ansetzen, wenn dies zur Notenfindung erforderlich ist.
Ansprechpartnerin in der Schule
Silvia Schütte
schuette@bbs-bsb.deFachoberschule Gesundheit und Soziales – Schwerpunkt Sozialpädagogik

Fachoberschule Gesundheit und Soziales – Schwerpunkt Sozialpädagogik
Allgemeines
Wenn Sie Ihre Fähigkeiten im Bereich sozialer Arbeit durch zwei Praktika weiterentwickeln und gleichzeitig die Fachhochschulreife erwerben wollen, sind Sie in der Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der richtigen Adresse.
Hier werden Sie berufsbezogen und gezielt auf ein Studium vorbereitet, insbesondere auf ein Studium im Bereich „Soziale Arbeit“.
Der bisherige F-Strang der BFS Dual wird in eine Klasse 11 der Fachoberschule (FOS) überführt. Weitere Informationen folgen hier zeitnah.
Aufnahmevoraussetzung
Um in die Klasse 11 der FOS Sozialpädagogik aufgenommen zu werden, benötigen Sie einen Nachweis für den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – oder einen gleichwertigen Bildungsstand.
Zusätzlich muss spätestens zum Schuljahresbeginn ein Praktikumsplatz in der Fachrichtung Sozialpädagogik nachgewiesen werden.
Vorlage Praktikumsvertrag zum Download
Um unmittelbar in die Klasse 12 aufgenommen zu werden, benötigen Sie den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss und eine mindestens zweijährige erfolgreich abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung und den Berufsschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand.Als einschlägig wird eine Ausbildung in den Berufsfeldern Sozialpädagogik, Gesundheit und Pflege anerkannt.
Erreichbarer Abschluss
- allgemeine Fachhochschulreife
Berechtigung
- zur Aufnahme eines beliebigen Bachelor-Studiums an einer Hochschule (früher Fachhochschule), ggf. unter Auflage entsprechender Praktika
- zur Aufnahme eines Studiums an einer Universität im Bereich Sozialpädagogik (Aufnahmeprüfung durch die Universität)
- zum Besuch der Qualifikationsphase (2 J.) des Beruflichen Gymnasiums, Schwerpunkt Sozialpädagogik. Abschluss: Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Ziel der Ausbildung
Das Schuljahr der Klasse 12 schließt mit einer Prüfung ab. Diese erfolgt in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Sozialpädagogik.
Die Fachhochschulreife wird mit bestandener Prüfung erworben und ermöglicht die Aufnahme eines Studiums an jeder Hochschule (z. B. Soziale Arbeit, Sozialmanagement, Religionspädagogik). Zudem finden Schüler*innen mit dem Abschlusszeugnis einen bevorzugten Zugang zu qualifizierten Ausbildungsplätzen.
Ablauf der Ausbildung
- Klasse 11:
- Durchführung von Praktika in einer sozialpädagogischen Einrichtung.
- Praktikum 1: Sozialpädagogische Einrichtung (Elementarpädagogik)
- Praktikum 2: Andere sozialpädagogische Einrichtung (nicht Elementarpädagogik)
- Unterricht in der Schule am Donnerstag und Freitag
- Klasse 12:
- Vollzeitunterricht in der Schule
Prüfungen
- Schriftliche Abschlussprüfungen in den Fächern: Deutsch, Mathematik, Englisch und Sozialpädagogik
- Eine mündliche Prüfung ist zusätzlich möglich
Ansprechpartnerin in der Schule
Malina Karl
karl@bbs-bsb.deFachoberschule Technik - Schwerpunkt Regenerative Energien -


Quelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/blaue-solarpanel-platine-356036/ Fachoberschule Technik - Schwerpunkt Regenerative Energien -
Das Thema Technik interessiert dich und das Entwickeln von zukunftsorientierten Lösungen macht dir Spaß? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir bereiten dich auf ein Bachelorstudium an einer Hochschule im Bereich Technik vor!
Aufnahmevoraussetzung:
In die Fachoberschule Technik, Klasse 11, kann aufgenommen werden, wer …
- einen Realschulabschluss oder gleichwertigen Bildungsabschluss besitzt und
- spätestens zum Schulbeginn einen einschlägigen Praktikumsplatz nachweisen kann.
Vorlage Praktikumsvertrag zum Download
In die Fachoberschule Technik, Klasse 12, kann aufgenommen werden, wer …
- aus der Klasse 11 in die Klasse 12 versetzt worden ist oder
- den Sekundar-I-Realschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsabschluss und eine mindestens zweijährige erfolgreich abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung sowie den Berufsschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweist.
Erreichbarer Abschluss
Bei erfolgreichem Besuch der 12. Klasse erwerben die Absolventinnen und Absolventen die Fachhochschulreife.
Ziel der Schulform
- Aufnahme eines Bachelorstudiums an einer Hochschule (z.B. Elektrotechnik oder Maschinenbau)
- Vorbereitung auf eine Berufsausbildung im technischen Bereich
- Erfüllung der 12-jährigen Schulpflicht
Ablauf der Ausbildung
- Klasse 11: Zwei Tage Schule, drei Tage Praktikum
- Klasse 12: Fünf Tage Schule, keine Praktika
Der Unterricht erfolgt in den klassischen allgemeinbildenden Fächern und zusätzlich in berufsbezogenen Lerngebieten, die sich vornehmlich mit technischen Inhalten im Bereich der Elektro- und Metalltechnik befassen. Das Praktikum (Klasse 11), welches mindestens 800 Zeitstunden umfasst, soll in einem oder mehreren einschlägigen Betrieben der Elektro- und Metallbranche durchgeführt werden.
Der Schulbesuch ist kostenlos.
Prüfungen
Zum Ende der 12. Klasse, in der Regel im Mai, finden schriftliche Abschlussprüfungen in den Fächern Englisch, Deutsch, Mathematik und im berufsbezogenen Lernbereich statt. Eine zusätzliche mündliche Abschlussprüfung kann in allen Fächern durchgeführt werden, sollte dies zur Notenfindung erforderlich sein.
Ansprechpartner in der Schule
Friedhelm Meins und Michael Geschwinde
meins@bbs-bsb.de oder geschwinde@bbs-bsb.deFachoberschule Wirtschaft

Fachoberschule Wirtschaft
Imagefilm Fachoberschule Wirtschaft
Sich festlegen, ohne sich wirklich festzulegen …
Genau das ermöglicht der Besuch der Fachoberschule Wirtschaft. Mit der Entscheidung für diesen Bildungsgang schlägt man eine kaufmännische Richtung ein und vertieft sich in wirtschaftliche Zusammenhänge, Unternehmensprozesse und den Umgang mit Zahlen. Ob im Bankwesen, im Industriebereich, im Einzel- oder Großhandel, im Büromanagement oder in Logistik&Transport – die Bandbreite wirtschaftlicher Berufsfelder ist groß und bietet vielfältige Perspektiven von A wie Absatzwirtschaft bis Z wie Zahlungsverkehr.
Am Ende der Fachoberschule Wirtschaft steht mit der allgemeinen Fachhochschulreife ein Abschluss, der den direkten Eintritt in die Berufswelt ebenso ermöglicht wie den Weg in ein weiterführendes Studium – ein Fundament, auf dem viele berufliche Wege aufbauen können.
Aufnahmevoraussetzung:
In die Klasse 11 der Fachoberschule Wirtschaft werden Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen, die
- mindestens den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss (oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand) erworben haben und
- spätestens zum Schuljahresbeginn einen Praktikumsplatz in der Fachrichtung Wirtschaft nachweisen können.
Vorlage Praktikumsvertrag zum Download
In die Klasse 12 der Fachoberschule Wirtschaft werden Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen, die
- mindestens den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss (oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand) erworben haben und
- eine mindestens zweijährige einschlägige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben (inklusive Berufsschulabschluss)
oder
- Absolventen der Zweijährigen Berufsfachschule Wirtschaft oder der einjährigen Berufsfachschule für Realschulabsolventinnen/-absolventen oder der 11. Klasse des Fachgymnasiums Wirtschaft, die
- anschließend ein Praktikum im Gesamtumfang von 960 Stunden in einschlägigen Betrieben an unterschiedlichen Arbeitsplätzen abgeleistet haben. Das Praktikum muss geeignet sein, einen möglichst umfassenden Überblick über betriebliche Abläufe und Prozesse zu vermitteln.
Erreichbarer Abschluss
- Allgemeine Fachhochschulreife
Ziel der Ausbildung
- Erwerb einer Grundbildung in den Bereichen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Rechnungswesen und Informationstechnik.
- Erwerb der Studienberechtigung an Hochschulen (früher Fachhochschulen) in allen Fachrichtungen sowie an fachgebundenen Universitäten.
- Erwerb einer hohen Qualifizierung für eine Berufsausbildung im dualen System.
Ablauf der Ausbildung
In Klasse 11:
- Unterricht in der Schule an 2 Tagen in der Woche (Montag und Dienstag)
- Allgemeinbildende Fächer: Deutsch, Englisch, Mathe, Politik, Religion, Sport
- Berufsbezogene Fächer:
- 1) Unternehmen in ihren Strukturen und Prozessen darstellen und vergleichen
- 2) Unternehmensbezogene Informationen computergestützt verarbeiten
- 3) Werte und Werteströme unter Einsatz einer integrierten ERP-Software erfassen, darstellen und auswerten
- Durchführung des Praktikums mit einem Umfang von 800 Stunden in einem einschlägigen Betrieb an den übrigen Wochentagen
In Klasse 12:
- Vollzeitunterricht in der Schule (Montag – Freitag)
- Allgemeinbildende Fächer: Deutsch, Englisch, Mathe, Politik, Biologie, Physik, Religion, Sport (Kurswahl)
- Berufsbezogene Fächer:
- 1) Projekte planen, durchführen und auswerten
- 2) Marktorientierte Absatzentscheidungen unter Einsatz kaufmännischer Steuerungsinstrumente treffen
- 3) Betriebliche Leistungen kundenorientiert erstellen und dokumentieren
- 4) Ergebnisse wirtschaftspolitischer Entscheidungsprozesse nationaler und internationaler Akteure beurteilen
- 5) Datenbankmanagementsysteme und Tabellenkalkulationsprogramme anwenden
- Der Schulbesuch ist kostenlos.
Prüfungen
- In Klasse 12 Abschlussprüfungen im berufsbezogenen Fach Wirtschaft sowie in den allgemeinbildenden Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch.
Ansprechpartner(in) in der Schule
Tanja Bögershausen und Lars-Peter Lobitz
boegershausen@bbs-bsb.de lobitz@bbs-bsb.de








