Mehr als Dips und Aufstriche

Angehende Hauswirtschafterinnen zeigen in Bersenbrück ihr Können

Bersenbrück. 13 angehende Hauswirtschafterinnen haben in den Berufsbilden Schulen (BBS) Bersenbrück beim ersten Vorentscheid des Bundeswettbewerbs der deutschen Landjugend ihr Können unter Beweis gestellt.

Grüne Berufe sind voller Leben – Wachstum, Stärke, Leidenschaft. So lautet das Motto des diesjährigen Wettbewerbs grüner Berufe, der zum 33. Mal von der Deutschen Landjugend gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband, dem Deutschen Landfrauenverband und der Schorlemer Stiftung ausgetragen wird.

Beim Kreisentscheid in Bersenbrück hatten 13 Hauswirtschaftsauszubildende die Gelegenheit, ihr eigenes Wissen und Können mit anderen zu messen und Lernfähigkeit in Aktivität umzusetzen.

Lernfähigkeit konnte zunächst in einem theoretischen Test unter Beweis gestellt werden, wobei die Teilnehmerinnen in 75 Minuten Fachfragen verschiedenster Art zu beantworten mussten.

Aktiv wurden die angehenden Hauswirtschafterinnen bei der praktischen Aufgabe. Es galt, verschiedene Aufstriche und Dips für die Besucher einer Berufsbildungsmesse herzustellen, wobei ein bestimmter Geldbetrag für die Zutaten nicht überschritten werden durfte.

Außerdem stand eine Präsentation zum Thema Wäschepflege auf dem Programm . Auch zehn verschiedene Besteckteile mussten bestimmt werden.

Am Ende des Vormittags war eine gespannte Erwartungshaltung spürbar, als Renate Mügge, Vorsitzende der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen Bersenbrück, die Siegerehrung vornahm. Sie bedankte sich bei den Jurorinnen und betonte, dass alle Teilnehmerinnen Stärke und Leidenschaft bewiesen hätten. Sie hätten gezeigt, dass sie etwas von der Materie verstünden.

Zudem sei der Wettbewerb eine gute Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. Und sie machte den Teilnehmerinnen Mut für die Zukunft: „Im Bereich der hauswirtschaftlichen Dienstleistungen bestehen aufgrund des demografischen Wandels gute Berufschancen“, betonte Renate Mügge.

Das sollte nicht nur die drei Erstplatzierten Rebecca Brösicke (St. Reginenstift Fürstenau), Renate Siegert (Marienstift Fürstenau) und Kirsten Ahrens (Haus Lambertus Berge) zuversichtlich stimmen. Die Drei haben sich übrigens für den Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert. Sollten sie auch dort bestehen, wäre sie für den Bundesentscheid – quasi die deutsche Meisterschaft angehender Hauswirtschafterinnen – qualifiziert.

Mit der strahlenden Siegerin Rebecca Brösicke (Dritte von rechts), freuen sich die Zweitplatzierte Renate Siegert (rechts), die Drittplatzierte Kirsten Ahrens (Mitte) sowie Renate Mügge (links) und Jurorinnen. Foto: Wilhelm Brüggemann

(Mit freundlicher Genehmigung: Bersenbrücker Kreisblatt, 20.2.2017)
Artikel: Wilhelm Brüggemann
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