Lossprechungsfeier der Metallinnung Bersenbrück

Mannschaft und Kapitän

Bersenbrück. Geschäftiges Treiben im pädagogischen Forum der Berufsbildenden Schulen Bersenbrück. Kaffeetassen klapperten, Sektschalen glänzten. Doch bevor diese zum Einsatz kamen, wurde die Jugend gewürdigt. Genauer gesagt: Die Auszubildenden des Metallhandwerks der Innung Bersenbrück im Rahmen ihrer Lossprechungsfeier, zu der auch zahlreiche betriebliche Vertreter, Eltern und Freunde erschienen waren

Obermeister Friedmut Wurst trat als Erster ans Mikrofon. Er beglückwünschte die Jung-Gesellen und wies darauf hin, dass alle Prüflinge bestanden hatten, was er als gutes Omen wertete. Er betonte: „Die Lehrzeit ist beendet, nicht aber die Lernzeit.“ Gerade mit qualifizierter Fort- und Weiterbildung zeigte er sich überzeugt, dass der Gesellenbrief im In- und Ausland Zukunft habe.

Das bestätigt auch Schulleiter Thomas Kohne, der den Gesellenbrief – anders als das Abitur – als Versicherung gegen Arbeitslosigkeit ansieht. Zudem biete der Gesellenbrief die Möglichkeit einer Studienaufnahme, wenn man eine entsprechende dreijährige berufspraktische Tätigkeit nachweisen könne.

Nach einem musikalischen Intermezzo des stellvertretenden Schulleiters Norbert Böhmer, er textete den Hit der Gruppe Revolverheld „Lass uns gehen“ auf die Situation der Jung-Gesellen um, ergriff der Lehrlingswart der Innung, Thomas Feik, das Wort.

Er verdeutlichte, dass er die Jung-Gesellen auf Wunsch natürlich gehen lasse, aber andererseits auch gerne in den Betrieben behielte. „Man kann sich weiterbilden, muss es aber nicht“, so seine Worte. Denn eine gute Mannschaft lebe nicht nur vom Kapitän, sondern von den Mitspielern. Unverzichtbar seien die Kämpfer, „also“, wie er formulierte, „die Gesellen, die jeden Tag mit Freude zur Arbeit gehen und stolz auf das sind, was sie jeden Tag leisten“.

Egal wie sie sich aber entschieden, wünsche er den Jung-Gesellen viel Glück und Erfolg für ihren weiteren Werdegang.

Nach diesen Worten wurden die Gesellenbriefe und Zeugnisse übergeben, sodass dann auch die Kaffeetassen und Sektschalen zum Einsatz kommen konnten.

25 frisch gekürte Gesellen des Metallhandwerks

25 frisch gekürte Gesellen des Metallhandwerks mit ihren Innungsbesten Niklas Schröder (Metallbauer-Konstruktionstechnik, vorne, Zweiter von links) und Bastian Tegelhütter (Feinwerkmechaniker, vorne, Dritter von rechts) sowie Obermeister Friedmut Wurst (vorne, Dritter von rechts), Lehrlingswart Thomas Feik (vorne links) und Lehrkräften der BBS Bersenbrück. Foto: Wilhelm Brüggemann

 

Sie haben bestanden:

Metallbauer:

Ralf Belke, S+W Alubau, Bersenbrück; Marcel Bettko, Matthias Boldt, Kevin Mattern, alle Wurst Stahlbau GmbH, Bersenbrück; Maksim Emolaev, Werkgemeinschaft Die Brücke GmbH, Bramsche; Fabian Glurich, Albert Sejdiu, Tobias Wehlage, alle Hülsmann Edelstahl GmbH & Co KG, Bersenbrück; Martin Harder, H. Klövekorn GmbH, Kettenkamp; Oliver Hoffmeyer, Zaunbau Meister GmbH & Co KG, Quakenbrück; Dominik Mazanowski, Reinhold Richardt, Niklas Schröder, alle Wilhelm Renzenbrink Metallbau GmbH, Bramsche-Engter; Waldemar Neiwert, Stürenberg Fahrzeugbau GmbH, Ankum; Dennis Polle, Möller Metallbau GmbH & Co KG, Vörden; Georg Sudendorf, Heinrich von Benken GmbH, Merzen; Pascal Wöllgens, Metallbau S. Emken GmbH, Bersenbrück.

Feinwerkmechaniker:

Robert Guth, Tobias Kamper, Bastian Tegelhütter, alle Segler Förderanlagen, Berge; Erwin Krist, Nico Möhlenkamp, Matthias Tepe, alle Tellen Maschinenbau GmbH & Co KG, Alfhausen; Niclas Menke, Maschinenbau Feik GmbH & Co KG.

Industriemechaniker:

Lukas Eilers, Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e. V. Quakenbrück; Phillip Fißmann, PFAU-Tec GmbH, Quakenbrück; Fabian König, Michael Saupe, Karsten Tepe, alle Meurer Verpackungssysteme GmbH, Fürstenau bzw. Freren; Nico Nieporte, Leiber GmbH, Bramsche.

(Mit freundlicher Genehmigung: Bersenbrücker Kreisblatt, 5.2.2015)
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