In Bersenbrück arbeiten Schüler wie Profis

Kooperation mit BBS-Werkstätten

Bersenbrück. Arbeiten wie die Profis. Diesen Anspruch setzen Neuntklässler der Bersenbrücker von-Ravensberg-Schule im Fach Technik mit Unterstützung der Berufsbildenden Schulen Bersenbrück in die Tat um.

Denn im Rahmen einer bereits langjährig bestehenden Unterrichtskooperation kann man auf die entsprechenden Werkstätten und das technische Equipment der benachbarten BBS zurückgreifen. Logisch, dass sich in den letzten Unterrichtswochen des Jahres das Thema Weihnachten anbot. Und so fertigte man unter Anleitung von Axel Meyer zu Drehle, Fachpraxislehrer der BBS, Kerzenständer mit integriertem Tannenbaum mit Hilfe professioneller Tischlerwerkzeuge und Maschinen an. „Anstrengend, aber spaßig“, so lautete der einhellige Tenor der beteiligten Schüler. Und die 15-jährige Katharina Dick betonte einen weiteren Aspekt: „Mama hat sich sehr gefreut.“, so ihre Erfahrung mit dem selbst gefertigten Werkstück.

Der stellvertretende Schulleiter der Bersenbrücker Oberschule Ludger große Holthaus, selbst Techniklehrer, freut sich insbesondere darüber, dass zunehmend mehr Schülerinnen und Schüler, die das Fach Technik belegt haben, nach ihrer Schulzeit an der von-Ravensberg-Schule eine Ausbildung in einem technischen Beruf beginnen. „Und“, so sein Argument, „Schwellenängste beim Übergang in die Berufsschule sind durch die Kooperation praktisch nicht mehr vorhanden.“

Letzter Schliff: Die 15-jährige Leonie Kirchner, Schülerin der Bersenbrücker von-Ravensberg-Schule, bearbeitet ihr Werkstück unter den kritischen Augen ihrer Mitschüler, ihres Lehrers und der BBS Schulleitung. Foto: Brüggemann

(Mit freundlicher Genehmigung: Bersenbrücker Kreisblatt, 20.12.2016)
Artikel: Wilhelm Brüggemann
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