Bersenbrücker Schüler untersuchen Elektrosmog

Internationales Treffen an der BBS Bersenbrück

Bersenbrück. Sie kamen aus Spanien, Rumänien, Polen, Griechenland nach Bersenbrück in die Berufsbildende Schule zu einem Projekttreffen, das sich mit dem Thema Elektrosmog beschäftigte.

Die Schüler aus den beteiligten Ländern, aber auch Unternehmen und andere Organisationen haben sich diesem Projekt verschrieben, um das Bewusstsein für negative Folgen der elektromagnetischen Verschmutzung auf Menschen, Fauna und Flora zu schärfen und eventuelle Schutzmaßnahmen zu entwickeln.

Speziell die Bersenbrücker Schüler hatten sich mit Elektrosmog bei Überlandleitungen, Elektroautos, Umspannstationen, Handys und Haustelefonen beschäftigt, dazu entsprechende Messungen vorgenommen und eine Unterrichtseinheit zu diesem Thema entwickelt. Zudem hat der Bersenbrücker Betrieb H & R Heizung Sanitär GmbH in sehr anschaulicher demonstriert, wie in einem Wohngebäude Elektrosmog vermieden werden kann.

Das knapp einwöchige Treffen diente aber auch dazu, ein Studienmodul und ein E-Learning-Modul zu diesem Thema zu erarbeiten. Dazu tauschte man sich z. B. auch über lokale und europäische Normen und Standards aus. Aber auch das kulturelle Rahmenprogramm hatte einiges zu bieten. So besuchte man den Friedenssaal und die Altstadt Osnabrücks sowie das Klimahaus in Bremerhaven. Das größte Erstaunen bei den ausländischen Gästen löste aber der Blick auf die Nordsee aus: Diese führte nämlich gerade kein Wasser, was zu einer Wortschatzerweiterung der internationalen Smogforscher führte. Sie wissen jetzt ganz genau, was das deutsche Wort Ebbe bedeutet.

Die internationalen Smogexperten inspizieren das Elektroauto der BBS Bersenbrück. Foto: Wilhelm Brüggemann

(Mit freundlicher Genehmigung: Bersenbrücker Kreisblatt, 29.8.2017)
Artikel: Wilhelm Brüggemann
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