Das Pädagogische Konzept einer nachhaltigen Schülergenossenschaft

Das gemeinsame Arbeiten in nachhaltigen Schülergenossenschaften eröffnet Schülern Einblicke in konkrete wirtschaftliche, umweltschonende und soziale Zusammenhänge. Es verlangt Innovation, Kreativität, Eigeninitiative und Teamgeist. Zudem regt es unternehmerisches Denken und Handeln an. Außerdem kann eine nachhaltige Schülergenossenschaft Orientierung für das spätere Berufsleben bringen. In größeren Gruppen lernt man auch noch was Solidarität in der Zweckgemeinschaft bedeutet. Das Arbeiten in einer nachhaltigen Schülergenossenschaft ist realitätsnah und gemeinschaftlich. Es bringt eine Gelegenheit zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Schlüsselkompetenzen, die für die berufliche Weiterentwicklung unerlässlich sind. Die Schüler lernen, dass Entscheidungen und Organisationsstrukturen in der Gruppe wichtig sind, sowie Regeln an denen man sich halten muss. Man muss sich auf die anderen verlassen können. Der erwirtschaftete Gewinn ist nicht die einzige Motivation zur Mitarbeit. In der nachhaltigen Schülergenossenschaft bekommen viele Schüler/Innen eigene Rollen als Vorstand oder Aufsichtsrat, wodurch erfahrbar wird, dass Verantwortung und Einfluss eng zusammengehören.

Es gab 2006 in ganz Niedersachsen 11 verschiedene Schülergenossenschaften. Bis jetzt sind es fast 400 geworden. Genossenschaftsverbände, deren Sitze in Frankfurt und Oldenburg sind unterstützen Schülergenossenschaften durch verschiedene Fortbildungen, Prüfungen und Beratungen der Schüler und Lehrer. Ziel des Projektes war und ist bis jetzt immer noch die Schüler und Schülerinnen auf das Berufsleben vorzubereiten.

Zu der Vorbereitung zählen das Stärken von:

  •   vernetztem Denken
  •   der persönlichen und sozialen Kompetenzen
  •   Unternehmergeist

 

Zurück